Willkommen!

Das Biberacher Friedensbündnis ist ein Zusammenschluss aus Parteien, Gewerkschaften, Kirchengemeinden, Vereinen und Einzelpersonen im Kreis Biberach.
Wir verstehen uns als Teil der Friedensbewegung, die sich für eine friedliche und gerechte Welt engagiert.
Unsere Arbeitsgrundlage ist unser Statut und unsere gemeinsame Überzeugung, dass wir gemeinsam etwas bewegen können.
Wir freuen uns über Menschen und organisierte Gruppen, die sich uns anschließen und uns unterstützen.

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Karfreitagsmahnwache: „Lass den Frieden auferstehen“

 

Unter dem Motto „Lass den Frieden auferstehen“ lädt das Biberacher Friedensbündnis zu seiner Karfreitagsmahnwache am 03. April um 17 Uhr auf den Biberacher Marktplatz ein.

Das Gefühl von Bedrohung und Kriegsgefahr verstärkt sich immer mehr. Populisten schüren Ängste mit Hassbotschaften und Kriegssprache und versuchen, rechtsstaatliche Demokratien in gewaltbestimmte Gesellschaftsstrukturen zu verwandeln.

Die Menschen wissen aber, wie Frieden geht. Die Gesellschaften müssen sich wieder auf die gute und überwiegend erfolgreiche Friedensarbeit der vergangen 80 Jahre besinnen. Frieden entsteht nur, wenn man einander verzeiht und die grundlegenden Bedürfnisse aller wertschätzend berücksichtigt.

Die Redebeiträge der Karfreitagsmahnwache stehen im Zeichen dieser Friedensgedanken.

Das eingespielte Duo Albert Bücheler und Peter Zoufal, regional bekannt aus dem „Theater ohne Namen“ als „Brothers in Blues“, begleiten musikalisch durch die Mahnwache.

Bei Regen findet die Veranstaltung im Gemeindezentrum St. Martin, Kirchplatz 3-4, statt.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Kontakt: info@friedensbuendnis-bc.de
Webseite:
https://www.friedensbuendnis-bc.de

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Ralph Sina: Tod durch Kahlschlag!

Obwohl sich extreme Notlagen vor allem in Ländern des globalen Südens weiter verschärft haben, kürzten und kürzen reiche Staaten – allen voran die USA, aber auch Deutschland – ihre Ausgaben für die Entwicklungszusammenarbeit.

– Welche Auswirkungen zeigen sich bereits jetzt in armen Ländern und was ist weiter zu befürchten?
– Wie wirken sich dort die Trump’sche Zollpolitik oder die teilweise neokoloniale Außenwirtschaftspolitik Chinas aus?

In seinem Vortrag geht der Referent solchen bisher weithin vernachlässigten Fragen genauer nach und umreißt Konsequenzen für deutsche sowie europäische Entwicklungspolitik, aber auch für zivilgesellschaftliches Engagement.

Ralph Sina ist Hörfunkjournalist des Westdeutschen Rundfunks. Er war mehrere Jahre ARD-Korrespondent in Nairobi für Zentral- und Ostafrika, den USA sowie Leiter des WDR/NDR-Studios in Brüssel. Der Referent war auch schon häufig Gast in der Berliner Phönix-Runde, beim Internationalen Frühschoppen und in der Aktuellen Stunde des WDR.

Zu der öffentlichen Veranstaltung mit Diskussion am Freitag, 13. März 2026, 19.30 Uhr im großen Saal des Gemeindezentrums St. Martin in Biberach/Riß, Kirchplatz 3-4, laden der Arbeitskreis Entwicklungspolitik (AKE) und das Friedensbündnis Biberach ein. Der Eintritt ist frei.

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Stärke des Rechts statt Recht des Stärkeren

 

 

Unter dem Motto
„Stärke des Rechts, statt Recht des Stärkeren“
lädt das Biberacher Friedensbündnis
am Sonntag, dem 16. November, um 17 Uhr
anlässlich der ökumenischen FriedensDekade 2025 zu einer
Filmvorführung ins Abdera in Biberach ein.
Die Altersempfehlung ist ab 16 Jahren.
Die Regisseure Marcus Vetter und Michele Gentile vermitteln
eindrucksvoll in ihrem
Dokumentarfilm „War and Justice“
die 25-jährige Geschichte des Internationalen Strafgerichthofs (ICC)
in Den Haag, der berufen wurde, die schwersten Verbrechen an der
Menschheit zu ahnden.
Der Film zeigt die Möglichkeiten auf, mit Recht und Gerechtigkeit
die Basis für einen anhaltenden Frieden zu schaffen. Auch skizziert
er, warum der Kampf gegen die Straflosigkeit von Kriegsverbrechen
so elementar ist und wie jede/r Einzelne in der globalen
Verantwortung eine Rolle spielen kann.
Beindruckend werden im Film historische Aufnahmen mit aktuellen
internationalen Krisen, darunter auch der Ukrainekrieg und der
Nahostkonflikt, verbunden.
Die Hauptfiguren sind Benjamin Ferencz, der 2023 verstorbene
Ankläger der Nürnberger Prozesse als moralische Instanz und
Verfechter des humanitären Völkerrechts, Luis Moreno Ocampo,
der erste Chefankläger des ICCs, charismatisch und
unerschrocken, und der aktuelle Chefankläger Karim Khan, der
zwischen Recht und Politik steht.
Die Archivbilder mit den Kriegsverbrechen aus den Kriegsgebieten
zeigen ungeschönt die brutale Realität, in der Gemeinschaften
zerstört, Frauen und Kinder verschleppt werden, und das Leiden
der Zivilbevölkerung.
„War and Justice“ blickt hinter die Kulissen und verdeutlicht sowohl
die Möglichkeiten als auch die Einschränkungen des ICCs.
Die Moderation mit anschließender Publikumsdiskussion übernimmt
Politikwissenschaftler Dr. Richard Bösch, MA., Geschäftsführer des
Pax-Christi-Diözesenverbands Rottenburg-Stuttgart.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne angenommen.

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Offener Brief an die Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Biberach zu  Deutschlands Zurückhaltung im Gaza-Krieg

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Anja Reinalter, MdB
Sehr geehrter Herr Wolfgang Dahler, MdB
Sehr geehrter Herr Martin Gerster, MdB

was seit Monaten in Gaza passiert, ist mit Worten nur noch sehr schwer zu beschreiben.
Wo einst palästinensische Familien lebten, ist alles zerbombt. Aus den Augen der Flüchtenden schaut die pure Angst und Verzweiflung. Das Leid der Kinder lässt uns nicht kalt. Das systematische Aushungern von Kindern, Frauen und Männern und die Behinderung und Verweigerung von Rettungsarbeiten internationaler Hilfsorganisationen ist menschenunwürdig.
Deutschland hat eine historische Verantwortung für die Sicherheit Israels, die bisher von jeder Bundesregierung erfüllt wurde. Deutschland hat aber nicht weniger eine Verantwortung, den Völkermord an den Menschen in Gaza endlich zu beenden.
Das israelische Militär bestätigt mehr als 64.000 Todesopfer durch seine Kriegshandlungen.
Berichte über geplante Okkupationen von ganz Gaza, dem Westjordanland, Teilen Syriens und dem Libanon werden von keiner Seite ernsthaft dementiert.
30 Staaten, darunter mehr als 20 Staaten der EU u.a. Frankreich, Spanien, auch Großbritannien, haben Sanktionen gegen die rechtsextreme Regierung Netanjahus beschlossen. Deutschland beteiligt sich weder an den Sanktionen, noch an der Anerkennung eines palästinensischen Staates, wie es mehr als 140 Mitglieder der UNO bereits vollzogen haben.
Die Bundesregierung muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie ein Zwei-Klassen-Völkerrecht praktiziert. Es ist moralische Pflicht, den Überfall der Hamas mit mehr als 1200 Opfern in aller Schärfe zu verurteilen, aber genauso ist es eine moralische Pflicht, den Völkermord an den Palästinensern anzuklagen.
Wir fragen Sie als Abgeordnete des Bundestags: Wie lange wollen Sie das Unrecht an den Palästinensern noch hinnehmen?

Wir fordern Sie als unsere gewählten Abgeordneten auf:

  • Erkennen Sie Palästina als Staat an und unterstützen Sie die israelische Regierung nicht länger militärisch und finanziell.
  • Nachdem Palästina von der UN- Generalversammlung als Beobachterstaat anerkannt wurde, müssen die jüngsten Verbrechen vom Internationalen Strafgerichtshof (ICC) geahndet werden.
  • Unterstützen Sie den Internationalen Strafgerichtshof (ICC), indem seine Haftbefehle vollstreckt und dessen Funktionsträger vor Angriffen geschützt werden.

Das Biberacher Friedensbündnis lädt sie als Mitglied des Bundestages zu einem persönlichen Austausch ein.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Frey                Gunther Wruck                        Martin Hofbauer
(Sprecherausschuss für das Biberacher Friedensbündnis)

Der Schwäbischen Zeitung Biberach zur Veröffentlichung

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Ausstellung 25.08.-25.09. und Buchbesprechungen am 03.09 und 24.09.

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