Infostand zum „Tag der Vereinten Nationen“

Rettungswesten als Symbol ihrer Gefährdung

Mitglieder von Arbeitskreis Entwicklungspolitik (AKE) und Friedensbündnis in orangefarbenen Rettungswesten wollen am Samstag-Vormittag, 24. Oktober, dem „Tag der Vereinten Nationen“, an einem Infostand auf dem Biberacher Marktplatz symbolisch zum Ausdruck bringen, wie gefährdet die Weltorganisation aktuell ist und dass sie auch mehr Unterstützung aus der Bevölkerung braucht, um ihren unverzichtbaren Friedensauftrag besser erfüllen zu können.

Dazu wird eine ausführliche und fundierte Information der Bundeszentrale für politische Bildung über die UNO gratis verteilt. Auch soll die Aktion dazu beitragen den „Tag der Vereinten Nationen“, jährlich am 24. Oktober, als „Welttag“ bewusster zu machen – das Datum, an dem 1945, kurz nach Kriegsende, die UNO-Charta (quasi die Verfassung) von ihren Gründungsstaaten beschlossen wurde. Künftige Kriege sollten damit verhindert, friedliche Konfliktregelung und internationale Kooperation zu mehr Wohlstand der Menschheit gefördert werden.

Wie nie zuvor drohen aber die Vereinten Nationen vor allem mit dem nach der UNO-Charta und dem Völkerrecht verbotenen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine oder durch eine egozentrische Machtpolitik, wie die von US-Präsident Trump, an den Rand gedrängt oder gar zerstört zu werden. Um UNO- und Völkerrechts-Zerstörern nicht das Feld zu überlassen, rufen AKE und Friedensbündnis Biberach dazu auf, den Feinden der Weltorganisation die „rote Karte“ zu zeigen, indem das Engagement für eine Reform und Stärkung der UNO, somit auch für die Einhaltung des Völkerrechts, in möglichst vielen Ländern intensiviert wird.

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